Insider PollenPodcast
Insider-Informationen zum Pollenflug in Österreich. Wissenswertes über Pollenflug, Pollenallergie und den Einfluss von Luftschadstoffen auf Pollenallergiker! Wir informieren kostenlos, wissenschaftlich fundiert und ohne kommerzielle Interessen. Viel Spaß beim Hören unserer Podcasts!
Insider PollenPodcast
Prognose für Wien. Polleninformation für Wien vom 12. März 2026.
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Prognose für Wien. Polleninformation für Wien vom 12. März 2026. Eschenpollenbelastung nimmt an Fahrt auf. Zwar kann es am Donnerstag kurzfristig zu leichten Regenschauern in der Bundeshauptstadt kommen, diese werden aber vermutlich nicht intensiv genug ausfallen, um Allergikerinnen eine Entlastung zu bringen. Es muss also auch während der zweiten Wochenhälfte mit intensiven Belastungen durch Pollenflug gerechnet werden. Zwar haben Hasel und Erle ihren Blühhöhepunkt bereits deutlich überschritten, es kann aber sowohl im Stadtgebiet als auch in den Naherholungsgebieten rund um Wien nach wie vor zu geringen bis mäßigen Belastungen durch den Pollen der Frühblüher kommen. Besonders die Haselpollenkonzentrationen können durch die aktuell blühenden Korkenzierhaseln noch etwas ansteigen. Im Großen und Ganzen ist die Frühblühersaison aber bereits sehr weit fortgeschritten. Anders verhält es sich bei der Esche. An thermisch begünstigten Standorten stehen bereits Bäume in Vollblüte und auch viele andere Pflanzen zeigen deutliche Entwicklungsfortschritte. Während der zweiten Wochenhälfte ist daher im Stadtgebiet mit mäßigen bis lokal hohen Belastungen zu rechnen. Auch die Phorsythe, die wie die Esche zur Familie der Ölbaumgewächse zählt, steht vielerorts in Blüte. Da sie überwiegend von Insekten bestäubt wird, gelangt ihr Pollen jedoch nur selten in größeren Mengen in die Luft. Auf blühende Phorsytienzweige als Dekoration im Wohnraum sollten Allergikerinnen dennoch verzichten, um Innenräume möglichst allergenarm zu halten. Ähnliches gilt für die derzeit vielerorts zu sehenden Palmkätzchen. Dabei handelt es sich um die Blüten der Saalweide. Ihr Pollen wird zwar ebenfalls nur als mäßig allergen eingestuft, dennoch wird Allergikerinnen empfohlen, diese Zweige nicht in Wohnräumen aufzustellen, um zusätzliche Belastungen zu vermeiden. Zusätzlich zu den genannten Pollentypen sind auch Pappeln, Ulmen sowie Eiben- und Zypressengewächse im Pollenspektrum vertreten. Von ihnen geht jedoch nur ein sehr geringes Potenzial für allergische Belastungen aus.