Insider PollenPodcast
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Prognose für Vorarlberg. Polleninformation für Vorarlberg vom 27. April 2026.
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Prognose für Vorarlberg. Polleninformationen für Vorarlberg vom 27. April 2026. In den Tälern ist die Birke abgeblüht, am Berg blüht sie weiterhin und sorgt für Belastungen. Zum Wochenstart gibt es in ganz Vorarlberg sonniges und trockenes Wetter. Ab Dienstagnachmittag teilt sich die Lage jedoch, während es im Norden freundlich bleibt, setzt im Süden Regen ein. Ab Donnerstag stabilisiert sich das Wetter wieder. Für Pollenallergikerinnen bedeutet das, in den sonnigen Phasen ist die Belastung meist mäßig bis hoch, während Regen vorübergehend für Entlastung sorgt. Birkenpollen sind weiterhin das wichtigste Allergen in der Luft. In tieferen Lagen sind die meisten Birken bereits abgeblüht. In höheren Regionen geben die Birken noch Pollen ab. Bei passender Windrichtung können Pollen in allergierevanten Mengen in die Tallagen transportiert werden und dort Allergiker innen belasten. Die Hainbuche ist dagegen fast vollständig verblüht. Aktuell blühen in Vorarlberg Walnussbäume, Eichen und Buchen. Da sie mit den Birkengewächsen verwandt sind, können sie bei empfindlichen Personen ähnliche allergische Reaktionen auslösen. Auch die Manne-Esche steht in Blüte. Sie ist zwar für Eschenpollenallergikerinnen relevant, produziert aber deutlich weniger Pollen als die gemeine Esche, da sie hauptsächlich von Insekten bestäubt wird. Trotzdem sollten empfindliche Personen den direkten Kontakt meiden. Auch der Flieder blüht. Als Verwandter der Esche kann auch Ehrkreuzreektionen auslösen. Da er überwiegend durch Insekten bestäubt wird, ist die Pollenbelastung meist gering und vor allem in unmittelbarer Nähe spürbar. Wer empfindlich auf Ölbaumgewächse reagiert, sollte daher keine blühenden Zweige in Innenräumen aufstellen. Die Platane hat den Höhepunkt ihrer Blüte zwar hinter sich, kann aber weiterhin entlang von Alleen für Belastungen sorgen. Gleichzeitig stehen die Roskastanien in Blüte. Sie sind vor allem für Menschen relevant, die auf Ahornpollen reagieren. In tieferen Lagen nimmt die Zahl der frühblühenden Gräser langsam zu. Erste Rispen, Kneu- und Fuchsschwanzgräser wurden bereits beobachtet, sodass örtlich mit einer geringen bis mäßigen Belastung zu rechnen ist. In höheren Lagen beginnt die Gräserblüte hingegen erst später. Auch der Raps blüht derzeit auf den Feldern. In der Nähe dieser Äcker kann die Pollenbelastung deutlich erhöht sein, weshalb empfindliche Personen diese Bereiche möglichst meiden sollten. Neben den bereits erwähnten Pollentypen sind aktuell auch Pollen von Ahorn, Lerche, Fichte, Binsen und Zypressengewächsen in der Luft vorhanden. Von diesen geht jedoch nur ein geringes allergenes Potenzial aus.