Insider PollenPodcast

Prognose für Steiermark. Polleninformation für die Steiermark vom 4. Mai 2026.

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 2:37
SPEAKER_00

Prognose für Steiermark. Polleninformation für die Steiermark vom 4. Mai 2026. Sonniger Wochenbeginn, ab Mitte der Woche ist Entlastung durch Regen möglich. Die Woche beginnt in der Steiermark noch sonnig und trocken. Bei diesen Wetterbedingungen kann der Pollen noch ungehindert fliegen und mäßige bis hohe Belastungen verursachen. Ab Mittwoch können lokal erste Niederschläge eintreffen und sich bis Donnerstag auf die gesamte Steiermark ausbreiten. Die Regenfälle können Pollenallergikerinnen Erleichterung verschaffen. Wie stark diese ausfällt, hängt von den Regenmengen ab. In den höheren Lagen der Weststeiermark finden sich nur mehr einzelne blühende Birken. Hier können sie lokal noch belasten. In weiten Teilen der Steiermark blühen Walnuss, Eiche und Buche. Sie haben den Höhepunkt ihrer Blüte schon hinter sich, können aber durch Kreuzreaktionen bei Personen, die auf Birkengewächse sensibilisiert sind, belasten. In der West- und Südsteiermark haben Mannna-Esche und Flieder ebenfalls den Höhepunkt ihrer Blüte überschritten. Dennoch können in ihrem Umfeld noch allergierelevante Pollenkonzentrationen auftreten. In den Niederungen der Steiermark schreitet die Roskastanienblüte voran. Aufgrund ihrer Verwandtschaft sind sie für Personen mit einer Sensibilisierung gegenüber Ahornpollen von Bedeutung. Die Platanen sind abgeblüht und sorgen nur noch für geringe Belastungen. Auf den Feldern der Steiermark blüht zudem der Raps. In der Nähe dieser intensiv gelb blühenden Flächen kann die Pollenbelastung deutlich erhöht sein, weshalb empfindliche Personen diese Bereiche möglichst meiden sollten. Rispen, Ruch-, Kneul- und Fuchsschwanzgräser blühen bereits in der Steiermark und sorgen für erste relevante Belastungen für Gräserpollenallergikerinnen. In den höheren Lagen benötigen die Gräser noch einige Zeit, bis sie blühen. Momentan findet man auf Autodächern oder Fensterbrettern einen gelblichen Staubfilm. Dabei handelt es sich um Pollen von Nadelbäumen wie Fichten, Kiefern und Tannen. Aus allergologischer Sicht ist er nicht relevant. Da dieser Pollen jedoch in hohen Konzentrationen in der Umgebungsluft vorkommt, kann er zu einer mechanischen Reizung der Augenbindehaut und der Atemwege führen. Neben den bereits erwähnten Pollentypen befinden sich derzeit auch Pollen von Ahorn, Lerche, Binsen und Zypressengewächsen in der Luft. Von diesen geht jedoch nur ein geringes allergenes Potential aus.