Insider PollenPodcast

Prognose für Vorarlberg. Polleninformation für Vorarlberg vom 4. Mai 2026.

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 2:46
SPEAKER_00

Prognose für Vorarlberg - Polleninformation für Vorarlberg vom 4. Mai 2026. Ab Mitte der Woche sorgen Regenfälle für Entlastung. Die Woche beginnt in Vorarlberg noch freundlich und trocken. Ab Dienstag treffen erste Regenschauer ein, die ab Mittwoch intensiver werden. Solange die Sonne scheint und es trocken bleibt, müssen Pollenallergiker innen weiterhin mit einer mäßigen bis hohen Belastung rechnen. Die Niederschläge sorgen dafür, dass die Pollenlast sinkt und Allergikerinnen Entlastung verschafft wird, da die Pollen aus der Luft gewaschen werden. In den höheren Lagen Vorarlbergs finden sich noch einzelne stäubende Birken. Die Belastung durch diese Nachzügler ist auf ihr lokales Umfeld beschränkt. Für Allergikerinnen, die auf Birkengewächse reagieren, ist zudem die aktuelle Blüte der Walnussbäume, Eichen und Buchen von Interesse. Aufgrund ihrer Verwandtschaft zu den Birkengewächsen können sie Kreuzreaktionen hervorrufen. In Vorarlberg blühen derzeit die Manna Esche und der Flieder. Da die Bestäubung dieser Pflanzen hauptsächlich durch Insekten erfolgt, ist die Pollenbelastung meist gering und nur in deren unmittelbarer Nähe spürbar. Wer empfindlich auf Ölbaumgewächse reagiert, sollte keine blühenden Zweige in Innenräumen aufstellen und das direkte Umfeld dieser Bäume und Sträucher meiden. Die Roskastanie steht nun in Vollblüte und ist für Personen, die auf Ahornpollen sensibilisiert sind, von Relevanz. Die Platanenblüte ist im Ländle abgeschlossen und nur noch geringe Pollenmengen sind in der Umgebungsluft nachweisbar. Die früh blühenden Gräser, zu denen Rispen, Ruch-, Kneu- und Fuchsschwanzgraszellen, stehen in Blüte und sorgen bereits für eine moderate Pollenbelastung. In Lagen über 1000 Metern dauert es noch einige Zeit, bis die Gräser zu blühen beginnen. Weiterhin blüht Raps. Die Pollenbelastung ist im Umfeld von Äckern deutlich intensiver und sollte von empfindlichen Personen gemieden werden. Momentan findet man auf Autodächern oder Fensterbrettern einen gelblichen Staubfilm. Dabei handelt es sich um Pollen von Nadelbäumen wie Fichten, Kiefern und Tannen. Aus allergologischer Sicht ist er nicht relevant. Da dieser Pollen jedoch in hohen Konzentrationen in der Umgebungsluft vorkommt, kann er zu einer mechanischen Reizung der Augenbindehaut und der Atemwege führen. Neben den bereits erwähnten Pollentypen sind aktuell auch Pollen von Ahorn, Lerche, Binsen und Zypressengewächsen in der Luft vorhanden. Von diesen geht jedoch nur ein geringes allergenes Potential aus.