Insider PollenPodcast

Prognose für Wien. Polleninformation für Wien vom 8. Mai 2026.

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Prognose für Wien. Poleninformation für Wien vom 7. Mai 2026. Steigende Gräserpollenbelastungen. Anders als in vielen Teilen des Landes bleibt es in Wien auch während der zweiten Wochenhälfte aus aktueller Sicht trocken und vor allem am Wochenende früh sommerlich warm. Dadurch kann die Gräserpollensaison weiter an Fahrt aufnehmen und für mäßige bis hohe Beschwerden sorgen. Maßgeblich verantwortlich hierfür sind Rispen, Ruch-, Kneul- und Fuchsschwanzgräser, die als früh blühende Vertreter der Süßgräser die Saison einläuten. Zusätzlich sorgen auf vielen Wiesen bereits Ampfer und Wegerich für eine erhöhte Belastung. Hinweis. Momentan findet man auf Autodächern oder Fensterbrettern einen gelblichen Staubfilm. Dabei handelt es sich um Pollen von Nadelbäumen wie Fichten, Kiefern und Tannen. Aus allergologischer Sicht ist er nicht relevant. Da dieser Pollen jedoch in hohen Konzentrationen in der Umgebungsluft vorkommt, kann er zu einer mechanischen Reizung der Augenbindehaut und der Atemwege führen. Die Birkenblüte ist bereits vorbei, an den Messstellen werden nur noch sporadisch Pollen registriert. Belastungen können, wenn überhaupt, nur noch sehr lokal begrenzt auftreten. Auch die Konzentrationen von Buchen- und Eichenpollen sind bereits rückläufig, sie können aber weiterhin zu Kreuzreaktionen bei Birkenpollenallergiker punktinnen führen. In einigen Parks werden in den kommenden Tagen auch die ersten Linden zu blühen beginnen. Da ihre Blüten Insekten bestäubt sind, sind sie meist nur in geringem Maße in der Umgebungsluft zu finden. Im direkten Umfeld kann es aber doch zu relevanten Pollenkonzentrationen kommen. Im Wiener Umland stehen weiterhin die Rapsfelder in Blüte. Um mögliche Beschwerden zu vermeiden, sollten Pollenallergiker punt innen die Nähe zu diesen Feldern meiden. Bei den weißen Flocken in der Luft handelt es sich um die Samen- und Samenhaare der Pappel. Ihr Flugzeitpunkt fällt meist mit dem Beginn der Gräserblüte zusammen. Anders als Gräserpollen können sie jedoch keine allergischen Beschwerden hervorrufen. Personen, die auf den Pollen von Ölbaumgewächsen sensibilisiert sind, müssen in den kommenden Tagen mit Beschwerden rechnen, die auf die Blüte der Mannersche zurückzuführen sind. Neben den genannten Pollentypen sind derzeit auch Maulbeere, Roskastanie, Sauergräser, Walnuss und Zypressengewächse im Pollenspektrum vertreten. Von ihnen geht jedoch nur ein sehr geringes allergenes Potenzial aus.