Insider PollenPodcast

Prognose für Vorarlberg. Polleninformation für Vorarlberg vom 7. Mai 2026.

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Prognose für Vorarlberg, Polleninformation für Vorarlberg vom 7. Mai 2026. Regenfälle sorgen für Entlastung, der Gräserpollenflug gewinnt an Relevanz. Auch am Donnerstag regnet es in Vorarlberg weiterhin. Das ist eine Erleichterung für Pollenallergikerinnen, denn der Regen wäscht die Pollen aus der Luft und verhindert, dass bereits abgelagerte Pollen erneut aufgewirbelt werden. Ab Freitag wird es wieder freundlicher, jedoch können am Wochenende Nachmittagsgewitter auftreten. In den sonnigen Phasen kann der Pollenflug wieder in Schwung kommen und ein mäßiges Niveau erreichen. Die ausgiebigen Niederschläge haben den intensiven Baumpollenflug stark gedämpft. Buche, Eiche und Walnuss besitzen nun kaum noch Potenzial, weiteren Pollen freizusetzen und erreichen meist nur noch geringe Konzentrationen. Auch die Platanenblüte ist vorbei und die Roskastanie hat ihren Blühhöhepunkt überschritten. Nun beginnt der Holunder zu blühen. In den höheren Lagen findet man nur noch einzelne blühende Birken, die nur noch lokal belasten. Nun beginnt die Blüte der Grünerlen. Ihr Belastungsschwerpunkt liegt in ihrem subalpinen Verbreitungsgebiet. Bei passender Windrichtung kann ihr Pollen jedoch auch in die Tallagen verfrachtet werden und dort für Beschwerden sorgen. Von den Bäumen schwenkt die Pollensaison langsam auf die krautigen Pflanzen um. In unserer Messstation in Feldkirch gewinnen die früh blühenden Gräser zunehmend an Bedeutung. Dazu zählen Rispen, Ruch-, Kneuel- und Fuchsschwanzgras. Auch in Lagen über 1000 Metern können schon erste blühende Gräser angetroffen werden. Hier ist die Belastung jedoch geringer als in den Tälern. Zusätzlich haben Ampfer und Wegericht zu blühen begonnen. Der Raps blüht weiterhin. Die Pollenbelastung ist in der Umgebung von Äckern deutlich höher und sollte von empfindlichen Personen gemieden werden. Neben den bereits erwähnten Pollentypen sind aktuell auch Pollen von Sauergräsern, Schmetterlingsblütlern, Rosen, Binsen und Zypressengewächsen in der Luft vorhanden. Von diesen geht jedoch nur ein geringes allergenes Potenzial aus.