Insider PollenPodcast
Insider-Informationen zum Pollenflug in Österreich. Wissenswertes über Pollenflug, Pollenallergie und den Einfluss von Luftschadstoffen auf Pollenallergiker! Wir informieren kostenlos, wissenschaftlich fundiert und ohne kommerzielle Interessen. Viel Spaß beim Hören unserer Podcasts!
Insider PollenPodcast
Prognose für Vorarlberg. Polleninformation für Vorarlberg vom 1. Juni 2026.
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Prognose für Vorarlberg. Polleninformation für Vorarlberg vom 1. Juni 2026. In Vorarlberg sorgt Regen für Entlastung. In den kommenden Tagen wird es in Vorarlberg ausgiebig regnen. Der Regen wäscht die Pollen aus der Luft und behindert deren Freisetzung. Für Pollenallergikerinnen sind die Niederschläge somit ein Segen, da sie die Belastung auf einem geringen Niveau halten. Zeigt sich die Sonne jedoch lange genug, um die Gräserblütenstände zu trocknen, kann es im Umfeld von blühenden Wiesen zu Belastungen kommen. Die Gräserblüte schreitet in den Niederungen vor Arlbergs voran. Auch in den höheren Lagen blühen sie. Im Moment blühen im Ländle Quecke, Trespe, Glatthafer, Honig, Rispen, Weidel, Kneu und Fuchsschwanzgräser. Der Roggen blüht und gibt meist am Vormittag Pollen ab. Da sein Pollen relativ groß ist und schlecht fliegen, tritt starker Pollenflug nur in sonnigen Phasen im direkten Umfeld von Roggenfeldern auf. Auch Brennnessel, Wegerich und Ampfer blühen und können die Belastung erhöhen. In ihrem Verbreitungsgebiet, das über 1000 Metern Seehöhe liegt, blüht weiterhin die Grünerle. Hier liegt auch der Belastungsschwerpunkt. Regen hält jedoch die Pollenkonzentrationen gering und verhindert den Ferntransport in die Niederungen. Für Allergikerinnen, die auf Birkengewächse sensibilisiert sind, ist dieser Pollen relevant, da Kreuzreaktionen auftreten können. In den Tälern vor Arlbergs blühen nun die Linden. Da ihre Blüten auf Insektenbestäubung angepasst sind, sind sie generell eher selten in der Luft zu finden. Allerdings kann ihr Blütenduft bei empfindlichen Personen die Atemwege reizen. Die Pilzsporen gewinnen für Allergikerinnen nun an Bedeutung. Erste, für Allergiker relevante Mengen sind bereits in der Luft. Besonders nach Regen setzen Pilze vermehrt Sporen frei. Neben den bereits erwähnten Pollentypen sind derzeit auch Pollen von Kiefern, Fichten, Doldenblütlern, Holunder, Schmetterlingsblütlern und Zypressengewächsen im Pollenspektrum vertreten. Von ihnen geht jedoch nur ein sehr geringes allergenes Potenzial aus.