Insider PollenPodcast
Insider-Informationen zum Pollenflug in Österreich. Wissenswertes über Pollenflug, Pollenallergie und den Einfluss von Luftschadstoffen auf Pollenallergiker! Wir informieren kostenlos, wissenschaftlich fundiert und ohne kommerzielle Interessen. Viel Spaß beim Hören unserer Podcasts!
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Prognose für Vorarlberg. Polleninformation für Vorarlberg vom 4. Juni 2026.
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Prognose für Vorarlberg. Polleninformation für Vorarlberg vom 4. Juni 2026. Wechselhaftes Wetter und schwankende Pollenlast. Das unbeständige Wetter der kommenden Tage sorgt, sorgt dafür, dass die Belastungen für Pollenallergikerinnen zwischen geringen und hohen Werten schwanken werden. Die regnerischen Phasen bescheren Allergikerinnen Entlastung. Sobald sich die Sonne jedoch wieder zeigt und die Gräserblütenstände abtrocknet, steigt die Pollenlast rasch wieder an. Die Gräserblüte schreitet in den Niederungen vor Arlbergs weiter voran und hat inzwischen auch die höheren Lagen erreicht. Aktuell blühen im Ländle unter anderem Quecke, Trespe, Glatthafer sowie Honig, Rispen, Weidel, Knäu und Fuchsschwanzgräser. Auch der Roggen steht derzeit in Blüte. Seine Pollen werden überwiegend am Vormittag freigesetzt. Da sie vergleichsweise groß und wenig flugfähig sind, tritt eine stärkere Belastung vor allem bei sonnigem Wetter in unmittelbarer Nähe von Roggenfeldern auf. Zusätzlich blühen Brennnessel, Wegerich und Ampfer, wodurch sich die Pollenbelastung weiter erhöhen kann. Oberhalb von 1000 Metern Seehöhe blüht weiterhin die Grünerle. In ihrem Verbreitungsgebiet liegt derzeit der Schwerpunkt der Belastung. Die aktuellen Niederschläge halten die Pollenkonzentrationen jedoch niedrig und verhindern weitgehend den Ferntransport der Pollen in die Niederungen. Für Menschen mit einer Sensibilisierung gegenüber Birkengewächsen sind die Pollen der Grünerle besonders relevant, da Kreuzreaktionen auftreten können. In den Tälern vorarlbergs schreitet die Blüte der Linden weiter voran. Da ihre Blüten auf die Bestäubung durch Insekten spezialisiert sind, gelangen ihre Pollen nur selten in größere Mengen in die Luft. Der intensive Blütenduft kann jedoch bei empfindlichen Personen die Atemwege reizen. Zunehmend an Bedeutung gewinnen nun auch Pilzporen. Erste für Allergiker relevante Konzentrationen sind bereits in der Luft nachweisbar. Besonders nach Regen setzen Pilze vermehrt Sporen frei, wodurch die Belastung ansteigen kann. Neben den bereits erwähnten Pollentypen sind derzeit auch Pollen von Kiefern, Fichten, Doldenblütlern, Holunder, Schmetterlingsblütlern und Zypressengewächsen im Pollenspektrum vertreten. Von ihnen geht jedoch nur ein sehr geringes allergenes Potential aus.