Insider PollenPodcast
Insider-Informationen zum Pollenflug in Österreich. Wissenswertes über Pollenflug, Pollenallergie und den Einfluss von Luftschadstoffen auf Pollenallergiker! Wir informieren kostenlos, wissenschaftlich fundiert und ohne kommerzielle Interessen. Viel Spaß beim Hören unserer Podcasts!
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Prognose für Wien. Polleninformation für Wien vom 15. Juni 2026.
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Prognose für Wien. Polleninformation für Wien vom 15. Juni 2026. Die Gräser belasten und ab Mitte der Woche wird es heiß. In den kommenden Tagen soll es in Wien trocken und sonnig bleiben. Dies sind ideale Bedingungen für den Pollenflug. Personen, die auf Gräserpollen sensibilisiert sind, müssen sich daher auf mäßige bis hohe Belastungen einstellen. Ab der Wochenmitte steigen die Tageshöchsttemperaturen an und können über 30 Grad Celsius erreichen. Hauptverantwortlich für diese Belastungen sind nach wie vor die blühenden Gräser. Dazu zählen Quecke, Trespe, Glatthafer sowie Honig, Rispen, Weidel, Kneul- und Fuchsschwanzgräser. Im Wiesenbereich sind auch zusätzliche Belastungen durch Ampfer und Wegericht möglich. Auch die blühenden Getreidefelder können in direkter Nähe zusätzliche Belastungen verursachen. Da Getreidepollen jedoch deutlich größer und schwerer sind als die Pollen der natürlich vorkommenden Gräser, werden sie nicht allzu weit vom Wind verfrachtet. Die Lindenblüte neigt sich dem Ende zu, sorgt aber weiterhin noch für messbare Pollenkonzentrationen an unseren Messstellen. Da die Blüten dieser Pflanze auf Insektenbestäubung angepasst sind, sind sie generell eher selten in der Luft zu finden. Allerdings kann der Blütenduft bei empfindlichen Personen die Atemwege reizen. Für Personen, die auf Ölbaumgewächse reagieren, ist der weiterhin blühende Liguster von Bedeutung. Auch die Edelkastanie blüht und kann Pollenallergikerinnen, die auf Buchen- oder Birkengewächse sensibilisiert sind, Kreuzreaktionen hervorrufen. Der Götterbaum, der an nährstoffarmen und trockenen Standorten wie Bahndämmen oder Gstätten vorkommt, steht in Blüte. Er ist ein Neophyt aus Asien, der in gemäßigten oder mediterranen Klimazonen invasiv wächst. Es wurden bereits allergische Hautreaktionen berichtet. Das feuchtwarme Wetter fördert die Freisetzung von Pilzsporen in die Umgebungsluft, die bei vielen Allergikerinnen bereits Beschwerden hervorrufen können. Neben den genannten Pollentypen sind derzeit auch Brennnesselgewächse, Doldenblütler, Sauergräser, Schmetterlingsblütler, Spiersträucher, Wein- und Zypressengewächse im Pollenspektrum vertreten. Von ihnen geht jedoch nur ein sehr geringes allergenes Potenzial aus.