Insider PollenPodcast

Prognose für Vorarlberg. Polleninformation für Vorarlberg vom 20. Juli 2026.

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 2:33
SPEAKER_00

Prognose für Vorarlberg. Polleninformation für Vorarlberg vom 20. Juli 2026. Sonnenschein, Pilzsporn, Gräserpollenflug und blühender Beifuß. Es in der ersten Wochenhälfte sonnig und trocken mit Temperaturen um die 25 Grad Celsius. In den Niederungen Vorarlbergs ist mäßige Pollenbelastung zu erwarten. Die Niederschläge am Wochenende haben die Pilzspornproduktion gefördert. Deshalb müssen sich Allergikerinnen, die auf Sporen sensibilisiert sind, auf mäßige bis hohe Belastungen einstellen. In Tallagen haben die Gräser den Höhepunkt ihrer Blüte bereits hinter sich. Hier ist meist mit einem mäßigen Belastungsniveau zu rechnen. An Bachläufen oder in Wäldern kann es jedoch weiterhin lokal zu intensivem Pollenflug kommen. Der Schwerpunkt der Gräserblüte liegt nun auf den Almen und Bergwiesen, im Bregenzerwald, im Montafon und am Arlberg. Bei entsprechender Windströmung können symptomauslösende Mengen an Gräserpollen in die Tallagen und Niederungen und Tallagen verfrachtet werden und dort die lokale Belastung zusätzlich erhöhen. Dies ist besonders in den Nachmittags- und Abendstunden möglich. Auch Ampfer und Wegericht stehen weiterhin in Blüte und tragen zusätzlich zur Pollenbelastung bei. Die Blüte des gemeinen Beifußes hat nun begonnen. Dichte Bestände wachsen an Bahndämmen, Schuttplätzen, Straßenrändern sowie entlang des Rheins und der Ill. Sein Pollen ist hochallergen, weshalb sensibilisierte Personen die genannten Standorte meiden sollten. Bei dieser Gruppe von Allergikerinnen können Kreuzreaktionen zu Celeri, Karotte und Kamille auftreten. Der Mais blüht in den Anbaugebieten. Sein Pollen ist schwer und fliegt nicht allzu weit. Deshalb tritt intensiver Pollenflug nur in unmittelbarer Nähe der Felder auf. Pilzporen, vor allem Gladusborium und Altanaria, sorgen für mäßige bis hohe Belastungen. Besonders im Umfeld von Äckern, auf denen Erntearbeiten stattfinden, können sehr hohe Pilzporenkonzentrationen freigesetzt werden. In höheren Lagen ist die Belastung geringer. Neben den bereits erwähnten Pollentypen sind derzeit auch Pollen von Bienenweide, Brennnesselgewächsen, Doldenblütern, Fuchsschwanzgewächsen, Sauergräsern, Schmetterlingsblütlern und Wacholder im Pollenspektrum vertreten. Von ihnen geht jedoch nur ein geringes allergenes Potenzial aus.