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Prognose für Vorarlberg. Polleninformation für Vorarlberg vom 23. Juli 2026.

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Prognose für Vorarlberg. Polleninformation für Vorarlberg vom 23. Juli 2026. Beifuß und Maisblühen, am Wochenende bringt Regenentlastung. Die zweite Wochenhälfte beginnt sonnig, sodass der Pollenflug ungehindert stattfinden kann. Ab Samstagnachmittag trifft jedoch eine Regenfront ein, die bis zum Beginn der kommenden Woche für ausgiebige Niederschläge sorgt. Der Regen verschafft Pollenallergikerinnen eine kurzfristige Entlastungsphase. Die Niederschläge fördern die Produktion von Pilzsporen, nach denen erhöhte Belastungen auftreten können. Der Höhepunkt der Gräserblüte ist in den Tallagen vorarlbergs überstanden. Hier ist meist mit geringer oder mäßiger Belastung zu rechnen. In Wäldern oder entlang von Bachläufen kann es jedoch weiterhin lokal zu intensivem Pollenflug kommen. Solange die Sonne scheint, kann auf Bergwiesen und Almen über 1500 Metern Seehöhe symptomauslösender Gräserpollenflug auftreten. Bei passender Windrichtung können Gräserpollen von hier in die Niederungen verfrachtet werden und dort die lokale Pollenlast erhöhen. Dies ist besonders in den Nachmittags- und Abendstunden möglich. Personen, die auf Gräserpollen empfindlich reagieren, sollten auf blühende Maisfelder achten. Maispollen gehören zu den größten des Pflanzenreichs und fliegen deshalb nur kurze Strecken. Dadurch kommt es nur im unmittelbaren Umfeld von Maisäckern zu intensivem Pollenflug. Auch Ampfer und Wegerich stehen weiterhin in Blüte und tragen zusätzlich zur Pollenbelastung bei. Der gemeine Beifuß blüht in Vorarlberg, bis zur Hauptblüte wird es jedoch noch bis August dauern. Da sein Pollen hoch allergen ist, sollten sensibilisierte Personen Standorte mit dichten Beständen meiden, zum Beispiel an Bahndämmen, Schuttplätzen, Straßenrändern sowie entlang des Rheins und der Ill. Bei dieser Gruppe von Allergikerinnen können Kreuzreaktionen zu Cellerie, Karotte und Kamille auftreten. Aktuell sorgen Pilzporen vor allem Cladusborium und Alternaria für mäßige bis hohe Belastungen. Besonders im Umfeld von Äckern, auf denen Erntearbeiten stattfinden, können sehr hohe Pilzspornkonzentrationen freigesetzt werden. In höheren Lagen ist die Belastung geringer. Neben den bereits erwähnten Pollentypen sind derzeit auch Pollen von Bienenweide, Brennnesselgewächsen, Doldenblütern, Fuchsschwanzgewächsen und Wacholder im Pollenspektrum vertreten. Von ihnen geht jedoch nur ein geringes allergenes Potenzial aus.