Insider PollenPodcast
Insider-Informationen zum Pollenflug in Österreich. Wissenswertes über Pollenflug, Pollenallergie und den Einfluss von Luftschadstoffen auf Pollenallergiker! Wir informieren kostenlos, wissenschaftlich fundiert und ohne kommerzielle Interessen. Viel Spaß beim Hören unserer Podcasts!
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Prognose für Vorarlberg. Polleninformation für Vorarlberg vom 27. Juli 2026.
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Prognose für Vorarlberg. Polleninformationen für Vorarlberg vom 27. Juli 2026. Entlastung zu Wochenbeginn, dann wird es wieder heiß und der Pollen fliegt. Am Montag wird es in Vorarlberg verbreitet und ausgiebig regnen. Während der RegenpollenallergikerInnen etwas Entlastung beschert, setzen Pilze nach Regenfällen vermehrt ihre Sporen frei. Dadurch kann es zu intensiven Belastungen kommen. Ab Dienstag kehrt die Sonne zurück und das Thermometer steigt wieder über die 30 Grad-Marke. Bei diesen Bedingungen findet der Pollenflug ungehindert statt und es können mäßige Belastungen auftreten. In den Tallagen vor Arlbergs ist die Hauptblüte der Gräser bereits überschritten und es werden meist nur geringe bis mäßige Belastungen erreicht. Lokal, etwa entlang von Bach- und Flussläufen oder in Wäldern, können Gräser jedoch weiterhin verstärkt Pollen freisetzen, wodurch hohe Belastungen möglich sind. In Lagen über 1500 Metern stehen Gräser weiterhin in Blüte und können allergiereelevanten Pollenflug verursachen. Sobald sich die Sonne zeigt und die Blütenstände abgetrocknet sind, können die Pollen in die Niederungen verfrachtet werden. Dies kann in den Nachmittags- und Abendstunden die lokale Pollenlast verstärken. In seinen Anbaugebieten blüht der Mais. Personen, die auf Gräserpollen empfindlich reagieren, sollten auf blühende Maisfelder achten. Maispollen gehören zu den größten Pollen des Pflanzenreichs und fliegen deshalb nur kurze Strecken. Dadurch kommt es nur im unmittelbaren Umfeld von Maisäckern zu intensivem Pollenflug. Auch Brennnessel, Ampfer und Wegerich stehen weiterhin in Blüte und tragen zusätzlich zur Pollenbelastung bei. Der gemeine Beifuß blüht in Vorarlberg. Bis zur Hauptblüte wird es jedoch noch bis August dauern. Da sein Pollen hoch allergen ist, sollten sensibilisierte Personen Standorte mit dichten Beständen meiden. Diese finden sich zum Beispiel an Bahndämmen, Schuttplätzen, Straßenrändern und entlang des Rheins sowie der Ill. Bei dieser Gruppe von Allergikerinnen können Kreuzreaktionen zu Celeri, Karotte und Kamille auftreten. Das feuchtwarme Wetter fördert die Produktion von Pilzsporen. In den kommenden Tagen müssen Personen, die auf Pilzporen reagieren, mit mäßiger bis hoher Belastung rechnen. Besonders im Umfeld von Äckern, auf denen Erntearbeiten stattfinden, können sehr hohe Pilzsporenkonzentrationen freigesetzt werden. In höheren Lagen ist die Belastung geringer. Neben den bereits erwähnten Pollentypen sind derzeit auch Pollen von Bienenweide, Brennnesselgewächsen, Doldenblütern, Fuchsschwanzgewächsen und Wacholder im Pollenspektrum vertreten. Von ihnen geht jedoch nur ein geringes allergenes Potential aus.