Insider PollenPodcast
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Prognose für Kärnten. Polleninformation für Kärnten vom 30. Juli bis 6. August 2026.
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Prognose für Kärn Polleninformation für Kärnt vom 30. Juli bis 6. August 2026. Sinkender Gräserpollenflug, beginnende Beifußblüte In den Tal- und Beckenlagen Kärntens ist zwar die Blüte der meisten Gräserarten beendet, doch kann es weiterhin an gewissen Sonderstandorten kurzfristig zu einem allergologisch relevanten Gräserpollenflug kommen. Solche Standorte mit einem möglichen höheren Gräserpollenflug sind Waldschläge und Forstwege, sowie Grummetwiesen und Almwiesen. Auf Feuchtstandorten kann für Gräserpollenallergikerinnen auch durch das Stäuben der Schilfbestände eine Belastung auftreten. Städtische Siedlungsgebiete werden von diesem lokal erhöhten Gräserpollenflug nur sehr abgeschwächt erreicht. In den Talagen Mittel- und Ostkärntens ist der Großteil der Maiskulturen abgeblüht. Allergische Reaktionen durch den Pollen dieser Kulturpflanze sind daher sehr unwahrscheinlich geworden. Im Bereich von Grummetwiesen kann durch das Stäuben des Spitzwegerichts und auf Trittrasen durch die Blüte des Breitwegerichts eine erhöhte allergische Belastung auftreten. In der Umgebung von Brachflächen und Unkrautfluren tritt ein erhöhter Pollenflug der Brennnessel und der Gänsefußarten auf. Beide Pollentypen besitzen nur eine geringe allergologische Bedeutung. Von immer größerer Bedeutung wird das Stäuben des Beifußes. Bereits geringe Mengen des Beifußpollens können allergische Beschwerden auslösen. Dieses Jahr ist als Folge der anhaltenden Trockenheit ein unterdurchschnittlich hoher Beifußpollenflug zu erwarten. Auf Straßenrändern in Ost- und Mittelkärntens haben einzelne Ambrosiapflanzen bereits mit der Pollenfreisetzung begonnen. Dieser schwache und nur lokal mit höheren Werten auftretende Ambrosiapollenflug besitzt derzeit noch keine allergologische Bedeutung. Prognose erstellt von Dr. Helmut Zwander