Insider PollenPodcast
Insider-Informationen zum Pollenflug in Österreich. Wissenswertes über Pollenflug, Pollenallergie und den Einfluss von Luftschadstoffen auf Pollenallergiker! Wir informieren kostenlos, wissenschaftlich fundiert und ohne kommerzielle Interessen. Viel Spaß beim Hören unserer Podcasts!
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Prognose für Steiermark. Polleninformation für die Steiermark vom 30. Juli 2026.
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Prognose für Steiermark. Polleninformation für die Steiermark vom 30. Juli 2026. Pilzsporen und Pollen belasten an den kommenden heißen Tagen. Da die Hauptblüte der Gräser bereits vorüber ist und die Beifußblüte gerade beginnt, ist in den kommenden Tagen mit mäßiger Pollenlast zu rechnen. Es wird größtenteils heiß, trocken und sonnig. Dies sind ideale Bedingungen für den Pollen- und Pilzspornflug. Am Samstag ist die Gewitterwahrscheinlichkeit in den Bergregionen der Steiermark hoch. Dies ist für Pollenallergiker relevant, da vor Gewittern mit erhöhter Blitzaktivität Pollen aufplatzen können. Dadurch können große Mengen des Allergens in die Luft gelangen und zu sehr spontanen Belastungsspitzen, dem sogenannten Gewitter, führen. Das feuchtwarme Wetter nach den Gewittern wird den Pilzspornflug ankurbeln. In den Niederungen der Ost- und Südsteiermark ist die Hauptblüte der Gräser bereits überschritten und es werden meist nur geringe bis mäßige Belastungen erreicht. In Graz wurden in den letzten Tagen nur geringe Konzentrationen von Gräserpollen gemessen. An Bach- und Flussläufen sowie in Wäldern können jedoch weiterhin blühende Gräser angetroffen werden, sodass lokal intensiver Pollenflug möglich ist. In den Bergregionen der Steiermark, besonders in Höhenlagen über 1500 Metern Seehöhe, blühen weiterhin die Gräser und allergierevante Pollenmengen können in der Luft sein. Bei passender Windrichtung können Gräserpollen von dort in die Tallagen und die Niederungen transportiert werden, was die lokale Belastung verstärkt. Für Personen, die auf Gräserpollen sensibilisiert sind, sind aktuell blühende Maisfelder relevant. Maispollen gehören zu den größten des Pflanzenreichs und fliegen deshalb nur kurze Strecken. Dadurch tritt nur im unmittelbaren Umfeld von Maisäckern intensiver Pollenflug auf. Auch Brennnessel, Ampfer und Wegerich sind weiterhin in Blüte und tragen zur Pollenbelastung bei. Die Zahl der blühenden Beifußexemplare nimmt ständig zu. Dichte Bestände können an Bahndämmen, Schutplätzen, Straßenrändern sowie entlang von Bach- und Flussläufen angetroffen werden. Zwar fällt der Höhepunkt seiner Blüte meist in die erste Augusthälfte. Sensibilisierte Personen sollten die genannten Standorte trotzdem meiden. Bei dieser Gruppe von AllergikerpunktInnen können Kreuzreaktionen zu Sellerie, Karotte und Kamille auftreten. Allergiker, die auf Pilzsporen sensibilisiert sind, müssen sich in den nächsten Tagen auf mäßige bis hohe Belastungen einstellen. Besonders im Umfeld von Äckern, auf denen Erntearbeiten stattfinden, können sehr hohe Pilzspornkonzentrationen freigesetzt werden. Ein Aufenthalt in höheren Lagen minimiert die Belastung, da die Sporenkonzentrationen mit zunehmender Seehöhe abnehmen. Neben den bereits erwähnten Pollentypen sind derzeit auch Pollen von Bienenweide, Doldenblütern, Hopfen, Hanf, Fuchsschwanzgewächsen, Schmetterlingsblütlern und Wacholder im Pollenspektrum vertreten. Von ihnen geht jedoch nur ein geringes allergenes Potenzial aus.